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Allgemeine Entwicklung des PC-Marktes

Die rasante Entwicklung EDV-gestützter Informationsverarbeitung in den letzten 20 bis 25 Jahren war im wesentlichen ermöglicht durch zwei Entwicklungen:

  • den dramatischen Preisverfall von Hard- und Software sowie
  • die wesentlich leichter gewordene Bedienung der Systeme.

Die enormen Vereinfachungen im gerätetechnischen Bereich („Plug & Play“), vor allem aber die Visualisierung der informationstechnischen Prozesse in Form von intuitiv begreifbaren, grafischen Benutzeroberflächen (GUI) haben dazu geführt, den Personal Computer (PC) im wahrsten Sinne des Wortes zu personalisieren, d.h. einer individuellen Nutzung durch jedermann (und jederfrau) zugänglich zu machen.

Marktbeherrschendes Betriebssystem für PC’s ist, und das bereits seit Mitte der neunziger Jahre, Microsoft Windows®, das ist genauer gesagt die Betriebssystem-Familie angefangen von Windows 95, über 98, Me, NT, 2000, XP, Vista, 7 und 8 bzw. 8.1, bis hin zu nunmehr 10 (seit Juli 2015). Die Versions-Nummer 9 wurde schlicht ausgelassen; und auf eine weitere „Hochtreiberei“ der Versions-Nummern soll künftig verzichtet werden.
Von den weltweit auf PC’s installierten Betriebssystemen sind circa 90 % Windows-Systeme.

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Die auf PC’s am meisten genutzte Software sind die sogenannten Office-Pakete. Diese beinhalten in ihrer typischen Zusammenstellung Programme zur

  • Textverarbeitung,
  • Tabellenkalkulation und
  • Präsentationsgrafik;

in speziellen (Professional-)Versionen der Pakete ergänzt um ein

  • Datenbank-Programm.

Bei Office-Software im PC-Bereich, d.h. unter Windows-Betriebssystemen, ist die Produktfamilie Microsoft Office marktführend; und das mit deutlichem Abstand vor den Office-Paketen der Wettbewerber.
Office-Software für PC’s unter anderen Betriebssystemen als Windows hat bisher nur eine geringe Marktrelevanz – allerdings wächst die Marktbedeutung von Anwendungssoftware für das frei verfügbare Betriebssystem Linux.

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Sonderstellung von Datenbank-Programmen

Innerhalb der Office-Pakete kann man zwei Gruppen von Software unterscheiden, welche von den Anwendern hinsichtlich der softwaretechnischen Umsetzung und Unterstützung von Arbeitsprozessen sehr unterschiedlich aufgenommen werden.
Dies soll in der folgenden Tabelle für die vier klassischerweise in einem Office-Paket enthaltenen Programmtypen skizziert werden :

Parameter TV PG TK DB
Leichtigkeit des Verständnisses /
Begreiflichkeit des Programms
++ + o --
Schnelligkeit der Erzielung von
Arbeitserfolgen mit dem Programm
+++ ++ o -
Lernaufwand für ein tiefergehendes
Verständnis des Programms
+ + - ---
Expertenwissen für Vertiefung der
Programmkenntnisse erforderlich
++ ++ - ---
Individualisierungsgrad in der
Anwendung des Programms
+++ ++ o --
Nicht-EDV-Alternativen für die
Arbeitsprozesse des Programms
+++ - + ---
Fähigkeit des Programms, Arbeits-
prozesse zu automatisieren
+ - + +++
Nutzen / Effizienz des Programms
gegenüber Nicht-EDV-Alternativen
o + ++ +++

+, o, - :  wertende Einstufungen hinsichtlich des Parameters (Programmtypen relativ zueinander)

TV = Textverarbeitung; PG = Präsentationsgrafik; TK = Tabellenkalkulation; DB = Datenbank/-Managementsystem

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Die obige Übersicht verdeutlicht, dass Anwender nur schwersten Zugang zu Datenbank-Programmen finden (können) – im Gegensatz zu der übrigen Office-Software. Grund dafür ist, dass die in den Office-Paketen enthaltenen Datenbank-Programme keine Datenbank-„Anwendungen“ sind, sondern ausgesprochene Datenbank-Managementsysteme (DBMS), mit denen die eigentlichen „Anwendungen“ erst noch zu erstellen sind. – Und das ist keine leichte Aufgabe, sondern erfordert im Gegenteil einen hohen Zeitaufwand und einiges an Know-how !

So wie zur Textverarbeitung der damit geschriebene Brief, zum Präsentationsprogramm die damit erstellte Grafik und zum Tabellenkalkulationsprogramm die Datentabelle mit den mathematischen Operationen gehören, so basiert eine Datenbank-Anwendung auf einem für die Anwendung spezifischen Datenpool.
Und der Datenpool besteht dabei softwaretechnisch gesehen weniger aus den Daten (den Informationen) selbst, sondern vielmehr aus den – für jede Anwendung – spezifisch zu definierenden

  • Datenstrukturen und
  • Datenbeziehungen

sowie aus den Werkzeugen

  • zur Änderung des Datenbestandes und denen
  • zur Rückgewinnung von Informationen aus dem Datenpool.
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